Montag, 1. Juli 2019

Happy New Year!!!


Leider etwas verspätet, aber hier noch ein paar Infos zum Neujahrsfest in der Class of Hope!

Wie im letzten Eintrag bereits erwähnt mussten zunächst Sponsoren für die Geschenke der Schüler und das Essen gefunden werden. Um ein paar zusätzliche Einnahmen zu bekommen haben wir außerdem zwei selling days organisiert.

Der erste war ziemlich spontan. Ich habe Eva und einige der Schüler beim Bewässern der Pflanzen im Garten der Class of Hope gesehen. Darunter auch Sätzlinge für Chilli- und Auberginenpflanzen. Ich fragte, was mit diesen Pflanzen passiert und fand heraus, dass diese verkauft werden. Also schlug ich vor dies direkt am selben Tag zu tun. Gesagt, getan! Salman wurde beauftragt den Tisch an die Straße zu stellen. Alle halfen die Pflanzen darauf bereit zu stellen, selbstgemachte Armbänder und Lesezeichen darauf zu verteilen. Und schon saßen alle aufgeregt bereit und warteten auf den ersten Kunden. Die Schüler wollten gar nicht zum frühstücken gehen, aus Angst etwas Wichtiges zu verpassen. Und so wurden die ganzen Pflanzen schneller verkauft als gedacht. Ein paar Armbänder wurden sogar auch verkauft. Allerdings waren die Einnahmen nicht so groß wie erhofft. Also wurde beschlossen, dass das Geld an Eva geht, mit der Aufgabe neue Samen zu besorgen, um beim nächsten Mal mehr Pflanzen verkaufen zu können.




Vorne links: Salman, der immer fleißig das Geld eingesammelt hat; Mitte: ich beim Einpacken der ersten verkauften Pflanze; Hinten rechts: unsere erste Kundin
Der zweite selling day war geplant. Wir wollten mit Armbändern und Lesezeichen bewaffnet an den Strand von Unawatuna fahren. Vaadis Vater war damit einverstanden, dass wir seinen Bus und seinen Fahrer zum Transport benutzten. Also machten sich zunächst Dhammika, Eva und ich mit den verkaufstüchtigeren Schülern auf den Weg. Der glühend heiße Sand unter unseren Füßen war jedoch nicht das einzige Problem, mit dem wir zu kämpfen hatten. Alle Leute, die wir angesprochen haben, reagierten abweisend oder mit der Ausrede, dass sie nicht gut Englisch sprechen. Niemand wollte unsere Armbänder und Lesezeichen auch nur ansehen. Also begannen wir die Preise direkt zu sagen und nicht abzuwarten, bis jemand nachfragte. Diese Strategie zeigte nach etwas Zeit Erfolg, da wir wirklich nicht viel Geld verlangt haben. Die Lesezeichen wurden für 20 Rupees (ca. 10 Cent) und die Armbänder für 50 Rupees (ca. 25 Cent) verkauft. Als die ersten Leute bereit waren uns etwas abzukaufen, kamen sogar Leute, die uns zuvor abgewiesen haben, hinterhergelaufen, um doch etwas zu kaufen. Vermutlich waren sie sich zuvor nicht sicher, ob sie uns vertrauen können. Ab diesem Zeitpunkt konnten wir so einiges verkaufen und viele Leute gaben sogar ein paar Spenden! Nach dem enttäuschenden Start war der Tag also doch ein Erfolgserlebnis für die Schüler!

Erfolgreicher selling day mit (von links) Salik, Mandeer, mir und einer britischen Familie eim Kaffee trinken in Unawatuna

Nach der erledigten Arbeit kam Mallika mit den restlichen Schülern zum Strand gefahren, damit alle den Tag dort genießen konnten. Allerdings scheuten sich die meisten bis zum Wasser zu gehen, da der Sand so heiß war, dass man sich die Füße daran verbrennen konnte. Insgesamt hatten jedoch alle einen guten und erfolgreichen Tag!


Und dann war es so weit. Der Tag der Neujahrs-Party war gekommen. Am Tag zuvor wurde schon einiges vorbereitet, geputzt und dekoriert. Trotzdem waren wir schon um 7 Uhr morgens in der Class of Hope um noch alles andere vorzubereiten. Die Lehrer und Mütter trugen Saris, die Schülerinnen trugen schöne Kleider und die Schüler trugen traditionelle…





Das Fest begann mit dem gemeinsamen Frühstück aller Schüler. Zu essen gab es reichlich! Danach würden die Sponsoren begrüßt und willkommen geheißen. Danach gab es Frühstück für sie und anschließend auch für die Eltern und Lehrer.

 

















 
Die Schüler der Class of Hope an der Frühstückstafel am Neujahrsfest
Das reichliche Neujahrsfrühstück am Tisch der Sponsoren, mit traditionellem Milchreis mit Sambol, Bananen, Crackern, Kuchen und vielem mehr…

Das Programm ging weiter mit den zuvor trainierten Spielen. Es gab auch ein Spiel, bei dem die Eltern ihre Talente unter Beweis stellen mussten. Als letztes stand das Überreichen der Geschenke auf dem Programm. Nach der Geschenkübergabe sind die meisten Gäste, Schüler und Eltern gegangen. Einige sind jedoch geblieben und haben beim Aufräumen geholfen.

Alles in allem war es ein sehr schöner und interessanter Tag! 
Von links: Dhammika, Hasini und Danushka übernahmen die Moderation des Tages

  
  Von links: Mandeer, der das Geschenk eines Sponsors (rechts) entgegennimmt; Im Hintergrund: Mallika 
Von hinten links: Sewwandi, Piyumi und ihr Bruder, Mallithi und Ranul; Von vorne links: Piyumi, Mallika und Mandeer
Beim traditionellen Milch kochen. Sie Bedeutung dahinter ist, wenn die Milch überschäumt, dann wird es ein gutes neues Jahr.



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